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Weilburg Karate Dojo hat drei neue Dan Träger

Lang ist er, der Weg zum schwarzen Gold – sorry – zum schwarzen Gürtel natürlich, dem Meistergrad im Karate.
Für die zwanzigjährige Svenja Kitzel aus Falkenbach und die beiden dreiundzwanzigjährigen Lena Lichtenberg aus Braunfelsund Robin Krautwurst aus Arfurt dauerte er fast dreizehn Jahr. „So lange einer Sportart treu zu bleiben und sich mit jeder Prüfung zu verbessern, das ist die notwendige Voraussetzung, um im Karate vom Schüler zum Meister, einem Sensei zu werden“, so der Weilburger Dojo Leiter Hermann Schmidt, der selbst Karate über vierzig Jahre betreibt.Svenja war sieben, Robin zehn und Lena dreizehn Jahre alt, als sie die Kampfsportart  begannen.  Lena kommt aus einer Karate begeisterten Familie stammt. Ihr Onkel Hermann leitet das Dojo, ihre Mutter Anne und ihr Bruder Christian tragen den zweiten blauen Gürtel, den auch ihre Tante Ute trägt, ihr Cousin Marius hat den 3. braunen Gürtel und  Cousin Hannes trägt den 2. Dan,  dessen Ehefrau Alice den 1.Dan.Anfangs trainierten sie unter Nicole Ort, Heiko Pfeiffer, Robert Hoffmann und Alice Dombach im Kinder- und Jugendlichenalter. Im Alter von 12 Jahren nahmen sie dann am Training der Erwachsenen teil. So gingen die Jahre ins Land und eine Prüfung folgte der anderen. Alle drei verbesserten ihre Techniken und Lena und Robin erwarben die sogar Trainer C Lizenz. Aus aktiven Sportlern wurden nun auch Trainer, die Verantwortung übernahmen und mittwochs die Kinder und Jugendlichen trainieren.Als die drei dann im vergangenen Jahr ihre letzte Schülerprüfung, die zum 1.Kyu, dem dritten braunen Gürtel ablegten, wurden sie zu sogenannten Dan-Anwärtern. Nach einer obligatorischen Wartezeit von einem Jahr, in der der Schüler oder die Schülerin zum Meister, dem Sensei, heranreifen soll, bereiteten sie sich intensiv auf die anspruchsvolle Prüfung vor. Dazu gehört es in Weilburg auch, regelmäßig am Training des Bundestrainers Eftimios Karamitsos in Frankfurt teilzunehmen. Anfang Dezember war es dann soweit. Sie nahmen am Lehrgang von G. Karras und Karamitsos in Bonn- Bad Godesberg teil. Nach der zweiten Trainingseinheit begannen dann die Prüfungen um 17.00h. Svenja, Lena und Robin wurden von den Prüfern eine sehr gute Vorbereitung bescheinigt. Sie überzeugten sowohl im Kihon, der Kata, dem Kumite und dem Freikampf. „Das war schon ganz schön anstrengend“, so die drei nach der Übergabe des Dan-Diploms, „doch im Vergleich zu der Leistung eines 79jährigen Mitprüflings, der den 5.Dan bekam, haben wir alle noch einen langen Weg vor uns.“

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